Klinikum Starnberg übernimmt Geburtshilfe in Wolfratshausen

 

Starnberg hilft den Nachbarskindern auf die Welt

Das Klinikum übernimmt von Juli an die Geburtshilfe am Kreiskrankenhaus in Wolfratshausen – und entsendet neun Gynäkologen, sechs Kinderärzte und Pflegepersonal.

3000 Geburten zählt das Starnberger Klinikum pro Jahr. Nach dem Aus der Geburtshilfe in Tölz und Weilheim war Starnberg noch mehr gefragt.

Ab 1000 Geburten p.a. trägt sich die Geburtshilfe in WOR von selbst. Starnberg bekommt einen  jährlichen Defizitausgleich bis zu 1,5 Millionen Euro. Die Infrastruktur muss aufgebaut und vorgehalten werden.

Geburtshilfe ist kein Grundversorgungsauftrag: Deshalb schließen private Kliniken die Geburtshilfestationen, wenn diese Defizitär sind.

Die Freien Wähler fordern: Geburtskliniken müssen alle 20-30 min. erreicht werden können. Dass Geburtshilfe nicht zur „medizinischen Grundversorgung“ zählt ist politischer Unfug.

Das muss geändert werden: Geburtshilfe muss zur Grund- und Regelversorgung zählen.

Wir stehen für die Sicherung der kommunalen Krankenhäuser und für die bestmögliche medizinische Versorgung vor Ort.